Hypnose - altgriechisch hypnos "Schlaf"

Hypnose ist ein sehr altes Verfahren, das in vielen Kulturen für Heilzwecke verwendet wird.  Was in anderen Ländern wie den USA oder England schon seit Jahrzehnten als anerkanntes Verfahren praktiziert wird, ist nun seit 2006 auch in Deutschland in die Gruppe der wissenschaftlich nachgewiesenen Therapiemethoden eingereiht. Bei der Hypnose / Hypnosetherapie handelt es sich also um keine esoterische Lehrart mit zweifelhaftem Hintergrund, sondern um ein wissenschaftlich und psychotherapeutisch anerkanntes und belegtes Verfahren mit verschiedensten Einsatzbereichen.

 

Der Psychiater Milton H. Erickson gilt heute als Begründer

der modernsten Form der Hypnose, der Hypno(psycho)

therapie oder der klinischen Hypnotherapie mit der man

bestrebt ist Heilungs-, Such- und Lernprozesse zu fördern.

 

Hypnose gründet sich auf die menschliche Fähigkeit, die Aufmerksamkeit zu konzentrieren und nach innen zu richten, um sich dabei auf unbewusste Stärken und vergessene Fähigkeiten zu orientieren. Das Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance, ist gekennzeichnet durch einen tief entspannten Wachzustand, dessen Besonderheit eine extrem eingeschränkte und auf wenige Inhalte ausgerichtete Aufmerksamkeit ist.

In der modernen Hypnose sind die Klienten damit aktiv und ihr unbewusstes Wissen über die Lösung der Problematik steuert den therapeutischen Prozess.

Damit bedeutet Hypnose immer eine aktive Beteiligung der Klienten, die sich bewusst oder unbewusst mit den Hintergründen und Bedingungen ihrer Probleme oder Symptome auseinandersetzen.

Der Umfang der Therapie beschränkt sich oft auf wenige Sitzungen. Die Behandlung geschieht auftragsorientiert: Der Therapeut ermittelt mit den Klienten Ziele, die in der weiteren Beratung verfolgt und deren Erreichen am Ende überprüft werden. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Therapeut und Klient, um die gemeinsam identifizierten Schwierigkeiten zu überwinden.